“Die Aufgabe des Romanschreibers ist nicht,
große Vorfälle zu erzählen,
sondern kleine interessant zu machen.”

Arthur Schopenhauer

Ein Blick, ein Augenblick
Bleibst du stehen,
Deine Nase in der Sonne,
Ein Spatz vor deinen Füßen,
Ein Kinderlächeln vor dir,
Ein besonderer Duft um dich,
Eine bunte, zwinkernde Blume,
Ein sich küssendes Pärchen,
Eine Kugel Eis auf der Zunge,
Ein verspieltes Boot auf dem Fluss,
Eine unerwartete Nachricht
Im Briefkasten,

Und du denkst:
Manchmal ist es so einfach.

Unverhofft streift dich das Glück.

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin keine klassische Krimileserin. Der nasse Fische zog mich an, weil die Handlung in Berlin spielt, in einer Zeit, zu der ich noch nicht mal in Planung war, in den späten 20er Jahren. Der Griff zum blau-grauen Buch sollte kein Fehler gewesen sein - nein ganz im Gegenteil, es war wahrlich eine Entdeckung.

~ Die Handlung ~

Gereon Rath ist von Köln nach Berlin versetzt worden und erlebt eine Stadt im Rausch. Kokain, illegale Nachtclubs, politische Straßenschlachten . ein Tanz auf dem Vulkan. Der junge Kommisar schaltet sich in eine Ermittlung, von denen er eigentlich seine Hände lassen soll und ahnt nicht, dass er in Wespennest gestochen hat.

~ Die Hauptperson ~

Kommissare sind oftmals ganz eigene Menschen, wie sie uns Krimis in Buch und Fernsehen suggerien. Ich mag die Ermittler, die gebrochene Gestalten sind. Das verleiht ihnen irgendwie den gewissen Touch an Menschlichkeit, denn dunkle Flecken haben doch alle Leute. Warum sollte ein Polizist, davon verschont bleiben. Genau so ein Charakter ist der junge Rath. Noch dazu äußerst strebsam und verliebt sich auch noch in eine Kollegin, als er sich dann schließlich persönlich in einen kuriosen Mordfall im Rotlichtmilleau verwickelt, scheint das Chaos perfekt.

~ Die Sprache ~

Wenn man diesen Roman liest, hat man wirklich das Gefühl, man befände sich im Berlin der 20-er Jahre. Der Autor hat seine Sprache der Epoche so angeglichen, dass ich mich mehrmals wirklich vergewissen musste, ob er das Werk vor kurzem geschrieben hat. Die Sprache ist nicht holprig, nein keineswegs, aber sie hat diesen Drive, den Bücher gehabt haben müssen, die um die Zeit geschrieben worden sind.

~ Das besondere I-Tüpfelchen ~

Als große Berlinliebhaberin war es ein Fest für mich, mit dem Ermittler durch Berlin zu rauschen, am Kottbusser Tor entlang zum Alexanderplatz. Es tauchen Bars und Lokale auf, die ich noch nie gehört habe, wie denn auch, immerhin existieren sie heute so nicht mehr.

~ Fazit ~

Der nasse Fisch ist ein anspruchsvoller Krimi, den Fans von guten Tatorten lieben werden. Er ist bis zum Ende ein spannendes Werk und von einer Qualität, wie es sie heutzutage in der Literatur selten gibt.

Es geschah an einem Montag, als die Sonne schon morgens fast am Zenit stand und versprach somit lächelnd den Erdenkindern, dass es ein wunderbarer Tag werden sollte. Ich setzte meine Sonnenbrille auf und lief zur S-Bahn. Oben angekommen, stach er mir sofort in die Augen. Er war kein gewöhnlicher Wartender, irgendetwas verwirrte mich, doch ich konnte nicht genau sagen, was es war. Sein Alter ließ sich schwer schätzen, aber eines sah ich sofort: Es musste ein intelligenter Mann sein, der vom Weg abgekommen war.

Als sich die S-Bahn-Türen schlossen, hörte ich von ganz hinten eine summende Stimme, in den Worten war so ein Singsang, den ich nicht einordnen konnte. Es kam immer näher und dann hörte ich: “Ich bin seit acht Jahren obdachlos, aber ich bin nicht so einer, wie Sie hier vielleicht denken und bitte lediglich um eine kleine Spende. Bitte.” Ich schluckte und sah zu den anderen Fahrgästen. Einige stellten ihre Musik lauter, andere versteckten sich hinter ihren Zeitungen. Kurz dachte ich: Es ist eine schwere Zeit, jetzt obdachlos zu sein, wo die Menschen sowieso weniger Geld haben. Kaum einer kann wirklich davon existieren. 50 Prozent leben mit einem Jahreseinkommen von 25.000 Euro, wie die neue McKinsey Studie erst kürzlich veröffentlichte.

Vor die Sonne schoben sich düstere Wolken und ich kämpfte mit mir - mit meinem Gewissen. Der Teufel und der Engel lieferten sich eine regelrechte Schlacht, so sehr, dass ich mich fester halten musste, um nicht umzukippen. Er kam an mir vorbei, stieß mich an und ich guckte in seine Augen. So leer, verbraucht, doch ganz hinten sah ich einen zarten Hoffnungsschimmer, dass ich erschrocken das Atmen vergaß. Neben mir raschelte es und ich sah, wie ein Mann seine Geldbörse zückte. Ich atmete auf und spüre, wie sich die Stimmung plötzlich in der S-Bahn veränderte.

Hinterher fragte ich mich: Bin ich kalt? Feige? Aber ich habe nur wenige Cent-Stücke übrig und die gebe ich Leuten, die etwas vollbringen, entweder eine Zeitung verkaufen oder auf einem Instrument spielen, obwohl letztere schon wieder eine andere Kategorie darstellen.

Die Sonne schien tatsächlich den ganzen Tag, doch über mir bewegte sich ständig ein dunkler Schatten wie ein treuer Hund, der nicht von mir weichen wollte.

Ich habe gestern mein Bücherregal

entstaubt und neu einsortiert. Hierbei kam mir die Frage auf - noch im Blues der Inselmusik von Bonafilia: Welche fünf Bücher würde ich mit auf eine einsame Insel nehmen? Werke, die ich noch nie gelesen habe oder die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Sie sind ein Teil meines Lebens oder wollen es noch werden.

 

Schuld und Sühne von Dostojewski
Der russische Autor fasziniert mich seit einigen Monaten sehr. Doch habe ich relativ schnell gemerkt, dass ich Zeit und Konzentration für seine Geschichten brauche, was mir vorm Einschlafen oder unterwegs in der S-Bahn weniger gut gelingt. Auf der Insel hätte ich sie.

Die paar leuchtenden Jahre von Mascha Kaléko
Ein wunderbarer Gedichtband, so schillernd, wechselnd und aufregend wie das Leben selbst. Hier finde ich lustige Tiergedichte, die mich zum Lachen bringen, aber auch tiefsinnige Gedanken in Lyrikform, bei denen ich seufze und fühle.

Die Mandarins von Paris von Simone de Beauvoir
Manche Bücher brauchen ihre Zeit und genau das trifft es bei dem Buch. Auf der Insel hätte ich Ruhe, mich mit dem Meisterwerk der französischen Autorin intensiv auseinanderzusetzen.

Mister Aufziehvogel von Haruki Murakami
Das Buch ist das erste, das ich vor einigen Jahren von dem japanischen Autor gelesen habe. Es ist genauso vielschichtig wie eine große Sahnecrémetorte. Ich glaube, ich habe es damals nicht mit der Intensivität gelesen, wie ich es heute tun würde. Deswegen reizt es mich nach wie vor, es nochmal zu lesen.

Mio, mein Mio von Astrid Lindgren
Durch einen glücklichen Zufall ist mir das Kinderbuch in die Hände gefallen. Es steht nun schon einige Monate im Regal, aber ich habe es noch nicht geschafft, meine Nase dort hinein zu stecken, obwohl es mir auf der Seele brennt. Deshalb bekommt es einen Ehrenplatz in meinem Koffer für die Insellektüre.

Das sind meine Bücher, aber wie sehen eure aus? Liebe Ada Mitsou, wären Sie freundlich, mir die Bücher vorzustellen, die Sie mitnehmen würden? Aber wie gesagt, es müssen nicht die allerliebsten sein. Ich bin aber auch auf die Bücher von jedem anderen neugierig.

Prolog
Erst die vergangenen Tage las ich bei Ada Mitsou einen Text über die Melancholie, fand ihn so schön, dass ich mir auch Gedanken über das Thema gemacht habe oder sagen wir, es war viel mein Geist, der zu mir sprach, angestoßen von der Seele, die leise sang.

Die geschmeidige Katze der Melancholie
Wir können es nicht ändern, dass wir sind wie wir sind. Die Götter haben uns eine sehr empfindsame Seele geschenkt und es ist gut so. An manchen Tagen jedoch wollen wir sie in den Papierkorb zu den anderen zerknüllten Zetteln werfen. Es scheint, sie mache genau dann alles kaputt, was wir gerade aufgebaut haben. Die geschmeidige Katze der Melancholie - la chat noir - springt über den sauberen Tisch, schmeißt die Vase der blühenden Gedanken um und legt frech ihren Schwanz um unsere heitere Seele, während wir tiefer fallen als uns lieb ist.
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Genau dann möchtest du dich an einem Seil festhalten, das dich aus dem Schatten des Brunnens zieht. Irgendwie ist es komisch, dass la chat noir keine Rücksicht darauf nimmt, wie das Wetter ist. Eigentlich müsste sie erscheinen, wenn es regnet oder der Himmel seinen grauen Anzug trägt, aber nein, sie kommt angeschlendet mit ihrem Hut in der einen Pfote und den Schirm in der anderen, auch wenn die Sonne über unseren Köpfen scheint. Alle andere Menschen um uns herum sind glücklich - sie erwecken mit ihren Lachen zumindest den Eindruck - und du sitzt da, ziehst deine Sonnenbrille immer weiter ins aufgewühlte Gesicht und möchtest am liebsten die ganze Zeit weinen. Obwohl du keinen richtigen Grund dazu hast. Die Traurigkeit ist einfach da wie die Spatzen, die vom Boden Brotkrümel aufpicken.

Manchmal ist es anstrengend oder gar ermüdend eine Freundin der chat noir zu sein. Schnell vertauschen wir die Gefühle in uns, fühlen uns einsam, obwohl wir es nicht wirklich sind. Aber genau dann sind wir wie kleine Mädchen oder Jungs, die im Schoße der Mutter liegen wollen. Im Innersten jedoch kennen wir uns und die Kraft, die wir später daraus schöpfen werden; in den Momenten sind wir uns so nah wie sonst nie, ohne Make-up oder Krawatte. Andere, die la chat noir nicht kennen, haben Angst vor uns, denken, wir seien depressiv und zu nichts in der Lage. Was für ein Quatsch! Die einen haben Magengeschwüre, andere kämpfen mit hohen Blutdruck oder Herzrasen. Wir spüren in hektischen Zeiten eben einen Blues in uns, der an dunkle Nächte, an schwarze Katzen erinnert, die miauzend auf der Dachrinne sitzen und zum Mond sprechen.

Dass wir la chat noir an unserer Seite wissen, macht uns zu ganz besonderen Menschen. Wir sind keine Weicheier etwa wie einige aufgeblasene Zeitgenossen meinen, sondern wunderbar-schillernden Paradiesvögel, die sich in Ruhe auf ihren nächsten Flug vorbereiten.
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“Was machen wir denn mit der ganzen Sonne?” fragte der Herr Fernsehturm.
“Am besten wir sammeln sie auf und konservieren ihre wärmsten, hellsten Strahlen in Einweggläsern für fiese Regentage”, antwortete das Mädchen.
“Prima Idee. Und sollten Gläser übrigbleiben, spenden wir sie besonders griesgrämigen Menschen da unten”, sagte der Fernsehturm kichernd, während ihn das Mädchen an der Spitze mit ihrer Sonnenmilch einrieb, was ihn jedoch so sehr kitzelte, dass einige Antennen anfingen zu wackeln und für kurze Zeit eine kurze Störung bei Rundfunk unf Fernsehen eintrat.

Wichtig ist es, dass man nie aufhört zu fragen, sagte einst der schlaue Albert Einstein. Ich hatte erst Zweifel, ob ich wieder meine Fragen der Woche hier auftsellen soll, aber ich mache es einfach. Es gibt eben Dinge im Leben, bei denen man selbst nicht eine Antwort findet, aber es bleibt die Hoffnung, dass es andere vielleicht tun. Ihr habt mir so tolle Antworten beschert, dass ich einfach wieder welche stellen möchte.

1) Warum tragen derzeit so viele Frauen blaue Schuhe, die aussehen, als hätte man sie in ein Tintenfass getaucht?
2.) Was sind das für komische Insekten vor meinem Fenster? Sie sehen größer aus als Mücken, sind viel langsamer (lassen sich also mit einer Leichtigkeit fangen) und summen auch so? Nur tauchen Mücken nicht erst im Sommer auf?
3.) Wo kommt der schneeweiße Reisebus mit dem Anhänger her, der nachts um kurz vor 2 Uhr an der Ampel hält?
4.) Wo hat der einsame, alte Mann im Rollstuhl vorm Einkaufszentrum seine Beine verloren? Und was zieht ihn täglich dort hin?
5.) Grüntee oder Früchtetee?
6.) Woher weiß ich, dass das genau das richtige Buch für mich ist?
7.) Warum musste Raquel bei Germany Next Topmodel gehen?
8.) Warum verlieren Menschen, die ins Showbusiness einsteigen, ihre Natürlichkeit (s. Gina-Lisa und Sarah die Woche bei Stefan Raab)
9.) Wo haben die fetten Spinnen vor unseren Fenstern in der 5. Etage überwintert?
10.) Wie lange brennt das Teelicht auf meinem Tisch?

Das Stöckchen von Bonafilia, das Ada Mitsou mir zugeworfen hat, ist heute Morgen singend bei mir angekommen. Ich vernahm noch die Lieder, welche Mademoiselle Mitsou drauf gespielt hat. Wunderschön! Doch kurze Zeit später in einem ruhigen Moment rief das Stöckchen: Füll mich neu, ich bin noch immer so durstig auch auf deine fünf Songs, die du mit eine einsame Insel würdest. Also öffnete ich mein I-Tunes und stöberte genau die Lieder aus, die mich glücklich machen.

Breath in the Air - Pink Floyd
Dieses Lied legt sich wie ein warmer Schal um meine Seele und am Horizont wird alles klar, keine dunklen Wolken, einfach durchatmen. Ich stehe auf dem höchsten Gipfel der Insel, breite meine Arme auf und fliege der Sonne entgegen.

Breath In The Air

Alicia Vive - Alberto Iglesias (Soundtrack Hable Con Ella)
Als großer Fan von Pedro Almodóvars Filmen, kann ich mich auch seinen Soundtracks nicht entziehen. Die CD zu Hable Con Ella (Sprich mit ihr) hat es mir da besonders angetan. Wenn ich sie höre, werde ich von so vielen Emotionen überschwemmt, dass ich mich am Ende erschöpft und doch gleichzeitig sehr frei fühle, ja glücklich bin. Genau dann sehe ich mich ganz genau.
Das Lied packt mich jedes Mal im Herzen, spült es fort und hinterlässt ein kleinen See an Tränen. Nicht der Traurigkeit, sondern etwas ganz anderem, das ich nicht beschreiben kann, nur dass ich tief erfüllt bin.
Alicia Vive

Sur le fil - Karren Ann
Bei dem Lied möchte ich jedes Mal meine Arme ausstrecken und mich so lange drehen, bis ich umfalle. Ich liebe die Leichtigkeit mit dem melancholischen Ton und denke nicht selten an ein wunderschönes Café in Paris. Ich habe nur die Live-Version bei Youtube gefunden, auf der Le Pop I CD klingt es ein wenig geschmeidiger und passt sich besser in den Groove, den ich meine.

Sur Le Fil

Lay Lady Lay - Bob Dylan
Zugegeben zu dem Lied bin ich durch meinen Liebsten gekommen. Warum mag ich das Lied? Weil es anders ist als die Songs, die ich sonst höre und es mich in eine andere Zeit versetzt. Man ist irgendwo im Westen der USA, draußen stehen alte Cadillacs und auf der Bühne singt Bobby. In der ersten Reihe sitzt Johnny Cash. Was gibt es Schöneres? Und ich tanze mit meinem Mann, während der Raum von einem tiefen Raum angestrahlt wird.

Lay Lady Lay

Breathe - Télépopmusik
Manche gucken mich schief an, wenn ich ihnen meine kleine Leidenschaft für elektronische Musik offenbare, denn angeblich sehe ich nicht so aus. Nun ja. Jedenfalls mag ich die Elektrobeats, die verspielt sind oder einen bestimmten Drive haben. Früher war ich sehr gern auf House-Parties. Bei den Vibes lasse ich mich abends am besten fallen und tanze bis zum Morgengrauen, die einzige Droge sind die Klänge. Fantastisch! Ich erinnere mich noch genau dran, als ich das Lied zum ersten Mal lief. Ich habe jedes Mal die Peugeot-Werbung aufgedreht und konnte nie genug bekommen. Irgendwann verschwand die Werbung und das Lied. Bis ich es vor einiges Jahren bei meinem Liebsten wieder gefunden habe.

Breathe

Danke liebe Bonafilia und Ada - es hat mir großen Spaß gemacht, die kleine Reise in meine Musikwelt!

Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken uns raus, wir schlecken Eis und der Sinn steht am Abend nach einem leichten Essen. Dafür habe ich ein Rezept von meinem Liebsten, der es aus Italien importiert hat. Es ist super einfach und so lecker!

Die Zutaten (für 2 Personen):
3 Zucchinis
1 gelbe Paprika
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
2 Töpfe
Farnfalle (Schleifchennudeln)
Pinienkerne
Parmesan

Die Zubereitung
Zu allererst bitte das Gemüse kleinschnippeln. Ich werfe die Sachen gern auf die Teller, die ich später auch nutze (spart Abwasch). Dann den Wasserkocher bis oben hin füllen und heißes Wasser zum Kochen bringen. Olivenöl in den Topf, so dass die Fläche bedeckt ist, Knoblauchzehen rein, kurz andüsten, dann die Zucchinis, die Paprika hinzu - ordentlich würzen, nicht zu schüchtern, mit Salz und Pfeffer, denn gerade die Zucchinis sind so scharf auf das Salz und saugen mehr auf als wir glauben wollen. Parallel das heiße Wasser in den großen Topf, eine Prise Salz, ein Schuss Olivenöl dazu und die Nudeln rein. Das Gemüse mit einem Deckeln schön vor sich hin köcheln lassen. Währenddessen Pinienkerne hineinstreuen, Deckel wieder zu. Dann zum Kühlschrank und frischen Parmesankäse rubbeln. Nach 10 Minuten die Nudeln abgießen, dann sollte auch das Gemüse durch sein - das bitte immer wieder umrühren und gegebenfalls nachwürzen. Das muss sein, weil es ja so weiter keine Soße zu dem Ganzen gibt und es extra würzig sein muss.

Tatarata - nach 15 Minuten habt ihr nicht nur ein leichtes Essen, sondern auch ein wunderbar schönes auf dem Teller. Man kann das Ganze auch mit Kalbsfleisch, Hühnchen oder Pute ergänzen. Guten Appetit!

PS. Die Reste lassen sich am nächsten Tag übrigens wunderbar als Nudelsalat verspeisen.

Gibt es da draußen noch mehr solcher leichten Gerichte?